Lexikon


Autor/innen - Referenzliteratur

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Andreas Gelhard

(Last edited: Tuesday, 30 January 2018, 5:01 PM)

https://criticaltheories.univie.ac.at/team/andreas-gelhard/

Gelhard, A. (2011). Kritik der Kompetenz. Zürich: diaphanes.

"Testing for competence rather than for intelligence" von David McClellands stand zu Beginn der 70er Jahre für eine scharfe Kritik an der These von der "angeborenen" Intelligenz, die mit psychologischen Mitteln soziale Ungleichheiten zementiert.

 

Seitdem ist der Begriff der Kompetenz zum Kassenschlager einer psychologischen Industrie geworden, die privates Lebensglück, soziale Sicherheit und beruflichen Erfolg unterschiedslos auf die Ausbildung entsprechender Kompetenzen zurückführt.

Das neue Testing Movement verkauft "Kompetenzkapital" als Wettbewerbsvorteil und empfiehlt sich als Begleiter auf dem Weg in die "Kompetenzgesellschaft".

Eine Kritik, die auf diese Situation mit einem "Ja, aber" reagiert und hofft, aus den Techniken der Personalentwicklung Kapital für die eigene Persönlichkeitsentfaltung schlagen zu können, wiederholt letztlich nur die Marketingversprechen der Psychoindustrie. Sie verzichtet auf die Möglichkeit, "in eigener Person zu sprechen", die nach Kant den "öffentlichen Gebrauch der Vernunft" kennzeichnet.

Um diese Möglichkeit offen zu halten, bedarf es einer Analyse der gegenwärtigen Situation, die zugleich durch eine Ausweitung informeller Prüfungssituationen in zahlreichen Gesellschaftsbereichen und einen Boom auf dem Gebiet standardisierter Testformate gekennzeichnet ist.


Carol Ann Tomlinson

(Last edited: Thursday, 8 February 2018, 6:28 PM)

http://www.caroltomlinson.com/

Carol Ann Tomlinson ist Lehrerin, Universitätsprofessorin, Buchautorin und Differenzierungsexpertin aus den USA, deren Einstellung zu Differenzierung im Unterricht in folgendem Zitat auf den Punkt gebracht werden kann:

“Differentiated instruction is a way of thinking about the classroom with the dual goal of honoring each student’s learning needs and maximizing each student’s learning capacity.” (C.A. Tomlinson, Caroline Cunningham Eidson, Differentiation in Practice, A resource guide for differentiating curriculum, Grades 5-9, 3).

Carol Ann Tomlinson arbeitet seit vielen Jahren mit Lehrerinnen/ Lehrern in den Vereinigten Staaten und im Ausland, die ihren Unterricht in zunehmendem Maße für Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen ansprechend und zielführend gestalten möchten.

Die Unterrichtsentwicklung der Neuen Mittelschule basiert auf Carol Ann Tomlinsons Differenzierungsmodell und setzt es unter dem Begriff „Flexible Differenzierung“ um.

Carol ist Autorin und Co-Autorin von über 200 Büchern, Buchkapiteln, Artikeln und Unterrichtsmaterialien für den differenzierten Unterricht.

  • „How to differentiate instruction in mixed ability classrooms“

  • “The differentiated Classroom: Responding to the needs of all learners”

  • “Fulfilling the promise of the Differentiated Classroom”

  • “Differentiation in Practice, Grades K-5”

  • “Differentiation in Practice, Grades 5-9”

  • “Differentiation in Practice, Grade 9-12”

  • “Integrating Differentiated Instruction and Understanding by Design: Connecting Content and Kids”, Carol Ann Tomlinson und Jay McTighe

  • “The Differentiated School: Making Revolutionary Changes in Teaching and Learning”, Carol Ann Tomlinson, Kay Brimijoin und Lane Narvaez

     

    Website Institutes on Academic Diverstiy at the University of Virginia's Curry School of Education

    http://differentiationcentral.com/index.html

    http://differentiationcentral.com/what-is-differentiated-instruction/

    "DifferentiationCentral is a service of the Institutes on Academic Diversity (IAD) at the University of Virginia's Curry School of Education. Created in 1996, the goal of the IAD is to help educators understand the principles of Differentiated Instruction and develop competence and confidence in creating responsive classrooms that meet the diverse learning needs of today’s students."

    Informationen zu Veranstaltungen, Planungen für Unterrichtsstunden, Buchempehlungen, Artikel und Kurzvideos (ca. 5 Minuten) in gut verständlichem Englisch zu Fragen der Umsetzung der flexiblen Differenzierung im Unterricht.

    Titel der Kurzvideos:

  • What is differentiated instruction?

  • A rationale for differentiation in today’s schools

  • Two misconceptions about DI – that there is a disconnect with standards and DI is only for certain students

  • A misconception about DI that it is an ‘add-on’ activity

  • A misconception teachers sometimes have – “I already differentiate.”

  • Four common misconceptions about DI

  • Suggestions on how to begin differentiated instruction

  • Next-step ideas on how to increase expertise with DI

  • Engaging resource specialists in planning differentiated lessons

  • Dynamic curriculum

  • Quality curriculum is focused around important ideas worth understanding

  • Using essential questions as a path to understanding

  • Building a supportive community of learners in a differentiated classroom

  • Helping students understand the concept of differentiation – what’s fair in the classroom

  • Building community in the secondary classroom

  • Using multiple intelligence activities to differentiate on the basis of learning profile

  • Using learing centers to meet students’ varying needs

  • Effective instruction begins with pre-assessing students

  • Daily assessment serves as a compass for next steps in the classroom

  • Determining if students have developed understanding

  • Providing students with different approaches to demonstrate what they know, understand, and can doSome insights into grading in a differentiated classroom

  • Using the homework checkers strategy

  • Tips for assigning students to groups and organizing paper work

  • An illustration of differentiation in an elementary classroom


Defensible Differentiation, Vortrag von Carol Ann Tomlinson an der PH Salzburg

http://www.edugroup.at/medien/detailseite.html?medienid=5502967


Ist differenzierter Unterricht in der Schule möglich?

In der Neuen Mittelschule will man auf die Einzigartigkeit eines jeden Kindes individuell eingehen und somit die verschiedenen Fähigkeiten und Talente fördern. Klingt ja grundsätzlich durchaus schlüssig - jedoch wie sollen Lehrkräfte dies im Unterricht umsetzen?

Carol Ann Tomlinson, Lehrerin und Autorin, behandelt in ihrem Vortrag genau diese Herausforderung. Sie erzählt ihre persönlichen Erfahrungen aus 20 Jahren Lehrtätigkeit und wie es ihr gelungen ist, auf jedes Kind so einzugehen, dass eine bestmögliche Förderung gelingen konnte.

Carol Ann Tomlinson referierte am 15. Juni 2011 an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Der Vortrag in englischer Sprache.

Dauer: 2 Stunden

 


Carol Dweck

(Last edited: Tuesday, 30 January 2018, 5:11 PM)

https://mindsetonline.com/abouttheauthor/

Dweck, C. (2009). Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. München: Piper

Auf das Selbstbild kommt es an. Das ist die These von Carol Dweck, Psychologie-Professorin an der Universität Stanford. Sie unterscheidet ein statisches und ein dynamisches Selbstbild. Ersteres unterstellt unveränderliche menschliche Eigenschaften (Ich bin intelligent bzw. dumm), letzteres geht von der Veränderbarkeit und Entwicklungsfähigkeit menschlicher Eigenschaften aus (Die Intelligenz ist wie ein Muskel, der mit gezielter Aufbauarbeit und ständigem Training gestärkt und weiterentwickelt werden kann).


Claus Otto Scharmer

(Last edited: Thursday, 8 February 2018, 6:32 PM)

http://www.ottoscharmer.com/

C. O. Scharmer. (2015). Theorie U. Von der Zukunft her führen. 4. Auflage. Verlag Carl-Auer.

Claus Otto Scharmer ist Seni­or Lec­tu­rer am Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy (MIT) und Gründer des Pre­sen­cing Insti­tuts in Cam­bridge MA.

Bei der Stra­te­gie­ent­wick­lung im Sin­ne der Theo­rie U ist u. a. Fol­gen­des zu beach­ten:
Ange­sichts der kata­stro­pha­len „Welt­la­ge“ bedarf es neu­er Lösungen. Auf alte Mus­ter dürfen wir uns nicht mehr ver­las­sen.
Neue Lösungsmuster ent­wi­ckeln sich lang­sam. Für die­se müssen wir ein Gefühl bekom­men und sie in Sze­ne set­zen („Pre­sen­cing“). Wir können sie erken­nen, wenn wir unse­re „blin­den Fle­cke“ trans­for­mie­ren.

Eine sol­che Trans­for­ma­ti­on muss prak­tisch wer­den. Des­halb müssen „Pro­to­ty­pen“ ent­wi­ckelt und mul­ti­pli­ziert wer­den.

Claus Otto Scharmer im BildungsTV:

Claus Otto Scharmer: Zuhören ist nicht gleich zuhören - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=VZ7VTQeJaEo

https://www.youtube.com/watch?v=EWkM7uht5Jw

Claus Otto Scharmer: Theorie U - YouTube

www.youtube.com/playlist?list=PLinFcKNzxSBDkBIbFMVt98BQPyTMjtfsX

Claus Otto Scharmer: Theorie U - EduGroup

https://www.edugroup.at/medien/bildungstv/detailseite.html?medienid=5610016

Vom Lehrer zum Coach - EduGroup

https://www.edugroup.at/bildung/news/detail/vom-lehrer-zum-coach.html

 


Francis A. Crowther et al.

(Last edited: Tuesday, 30 January 2018, 5:17 PM)

Crowther, F., Ferguson, M. & Hann, L. (2009). Developing teacher leaders: How teacher leadership enhances school success. Thousend Oaks: Corwin Press.

Principals and staff developers will learn how collaborating with teacher leaders can result in significantly improved school outcomes. With the Teachers as Leaders Framework and a parallel leadership approach, administrators and teachers can collaborate in fostering, developing, and supporting teacher leadership.


Georg Hans Neuweg

(Last edited: Sunday, 11 February 2018, 4:53 PM)

http://wipaed.jku.at/wip-team/georg-neuweg/

Neuweg, Georg, H. (2014). Schulische Leistungsbeurteilung. Rechtliche Grundlagen und pädagogische Hiflestellung für die Schulpraxis. Linz: Trauner.

Bereits in 5. Auflage liegt das Fachbuch zur schulischen Leistungsbeurteilung nunmehr vor. Es führt in leicht verständlicher Darstellung in die rechtlichen Grundlagen der schulischen Leistungsbeurteilung ein. Neben wichtigen Bestimmungen aus dem Schulunterrichtsgesetz und der Leistungsbeurteilungsverordnung enthält der Band praxisgerechte pädagogische Empfehlungen zur Prüfungsgestaltung und Notengebung sowie einen Leitfaden zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an den Schulen. Die Bestimmungen zur „modularen Oberstufe“ sind aufgrund der Schulversuche in diesem Bereich bereits eingearbeitet. Das Werk versteht sich als Nachschlagewerk für Lehrerinnen und Lehrer in Zweifelsfragen und als Lernbehelf für die Lehrerausbildung. Angesprochen sind aber auch Eltern und Schüler/innen, die sich mit der rechtlichen und pädagogischen Problematik der Notengebung ausführlicher auseinandersetzen möchten.

 


Grant Wiggins/Jay McTighe

(Last edited: Tuesday, 30 January 2018, 4:59 PM)

http://www.ascd.org/Publications/ascd-authors/grant-wiggins.aspx

Grant Wiggins (1950–2015) was the president of Authentic Education in Hopewell, N.J., a consulting, research, and publishing organization. 

https://jaymctighe.com/

Jay’s professional efforts are devoted to six inter-related educational Goals:

  • Improving the quality of student thinking
  • Mapping the curriculum around “big ideas” and essential questions
  • Developing the 21st Century Skills of critical thinking, communication, creativity, and collaboration
  • Creating performance assessments for measuring what matters most
  • Engaging students in meaningful learning around authentic tasks
  • Teaching for understanding and Transfer


McTighe, J.  & Wiggins, G.  (2005). Understanding by Design. Alexandra: ASCD.


Grant Wiggins

Jay McTighe









Günter Funke

(Last edited: Sunday, 11 February 2018, 4:52 PM)

Dr. Günter Funke war Existenzanalytiker und Logotherapeut, der zum gefragten Vortragenden und Seminarleiter im deutschsprachigen Raum geworden ist. Er war persönlicher Schüler Viktor E. Frankls, dem Begründer der Logotherapie (Logos = Wort,  Sinn), und studierte in Hamburg Theologie. Gemeinsam mit Dr. Rolf Kühn leitete er das Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie in Berlin. Ein besonderes Anliegen war ihm die praxisnahe und authentische Vermittlung der Anthropologie der Existenzanalyse. Damit verbunden ist die intensive Auseinandersetzung mit der Lebensphänomenologie.

Mit seinem Vortrag „Wer Bildung will, muss Beziehung schaffen“ wird Günter Funke den Bildungsbegriff entfalten und die Wichtigkeit der pädagogischen Beziehung vor dem Hintergrund von Lernen und Lehren sowie Vielfalt und Chancengerechtigkeit aufzeigen.

https://www.edugroup.at/medien/detail/wer-bildung-will-muss-beziehung-schaffen.html

Vom Sinn des Fehlermachens


Jakob Muth

(Last edited: Tuesday, 30 January 2018, 4:52 PM)


* 30. Juni 1927 in Gimbsheim

† 26. April 1993

· Seit 1949 Lehraufträge an der Pädagogischen Akademie Worms in Naturlehre, Werken, Mathematik.

· 1958 Dozent und Leiter der schulpraktischen Ausbildung an der Pädagogischen Akademie Worms.

· 1959 Professor für Schulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Berlin.

· Seit 1961 Professor für Erziehungswissenschaft und Leiter der schulpraktischen Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

· Seit 1963 Lehrbeauftragter an der Erziehungswissenschaftlichen und Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.

· Seit 1964 Leiter des Audiovisuellen Zentrums der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

· Seit 1968 Vizepräsident des Weltbundes für Erneuerung der Erziehung


Muth, J. (1967). Pädagogischer Takt: Monographie einer aktuellen Form erzieherischen und didaktischen Handelns. Quelle & Meyer.




John Hattie

(Last edited: Sunday, 11 February 2018, 4:56 PM)

John Hattie ist Professor für Erziehungswissenschaften und Direktor des Melbourne Education Research Institute an der University of Melbourne, Australien.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat er sich intensiv mit den Einflüssen auf die Lernleistung von Schülerinnen und Schülern auseinandergesetzt. In seinen Büchern Visible Learning (2009), Visible Learning for Teachers (2012) und Visible Learning and the Science of How We Learn (2014) hat er einen Großteil der weltweit vorliegenden Forschungsergebnisse zu Einflüssen auf die Lernleistungen zusammengefasst und so aufbereitet, dass sie für den Unterricht genutzt werden können. 

https://visible-learning.org/de/hattie-rangliste-einflussgroessen-effekte-lernerfolg/

https://visible-learning.org/john-hattie/



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