Thursday, 20 June 2019, 7:01 PM
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P

Pädagogische Kompetenzen für Differenzierung und Tools für Vorerhebungen

(Last edited: Saturday, 2 June 2018, 1:00 PM)

Tanja Westfall-Greiter

Personalisierung und Individualisierung

(Last edited: Saturday, 3 March 2018, 8:36 AM)

Personalisierung bezeichnet die Grundkategorie von Erziehung und Bildung des
einzelnen Menschen, die über Prozesse des personalisierbaren Lernens wirksam wird.

Lernen ist das Persönlichste auf der Welt, weshalb die Urheberschaft für das Lernen und die Steuerung der Lernprozesse für die persönliche Entwicklung bei der einzelnen Person liegt.

Der Unterschied zwischen Personalisierung und Individualisierung liegt in dieser Urheberschaft:

Während die Lehrperson bei der Individualisierung Lerninhalte und Lernprozesse für das Kind maßgeschneidert vorbereitet und anbietet (der Individualisierungsbegriff enthält auch ein pädagogisches Plädoyer, jedes Kind wahrzunehmen und anzuerkennen), wird Personalisierung unweigerlich vom Kind gemacht.

Je offener und differenzfähiger der Unterricht, desto höher wird die Personalisierbarkeit.

VERTIEFUNG:

  • Personalisierung der Bildung, Bildungskonzepte für die Zukunft

Bei den Überlegungen und Diskussionen über die künftige Bildungsentwicklung rückt das Ziel der „Personalisierung des Lernens“ zunehmend in den Mittelpunkt und bildet daher auch eine logische Komponente des OECD/CERI-Programms „Schooling for Tomorrow“ (Bildungskonzepte für die Zukunft).

Diese Fokussierung geht auf die Erkenntnis zurück, dass Standardkonzepte für die Vermittlung von schulischem Wissen und für die Organisation von Schulen weder den Bedürfnissen des Einzelnen noch denen der Wissensgesellschaft insgesamt wirklich gerecht werden.

„Personalisierung“ ist jedoch ein sehr weiter Begriff, und es stellen sich grundlegende Fragen nach ihrem Zweck und ihren Möglichkeiten für die Bildung.

Angesichts der Bedeutung, die einer öffentlichen Diskussion über diese Fragen zukommt, fand im Mai 2004 in London ein internationales Seminar zum Thema „Personalised Learning: the Future of Public Service Reform“ statt, an dem Vertreter/innen des britischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft (DfES), des Think Tank Demos sowie der OECD/CERI teilnahmen.

Die wichtigsten Konferenzbeiträge wurden in Form einzelner Kapitel zu dem Bericht zusammengefügt, der Gegenstand dieser Kurzzusammenfassung ist.

Link zur Website der OECD

http://www.oecd.org/document/49/0,3746,en_2649_39263231_36168625_1_1_1_1,00.html#HTO

 

This report, Personalising education: from research to policy and practice, brings together a significant and comprehensive range of local and international research, particularly from the United States, United Kingdom, and Australia.

Four broad areas common to the concept of personalising education have emerged from a synthesis of this body of work. These are presented in the overview section of the report and comprise: student-centred learning, ICT as a key enabler, lifelong learning and communities of collaboration.

Following the overview of the research, the report then explores the emergence ofpersonalisation from Australian and international perspectives.

It includes current Victorian, national and international policy statements together with case studies that demonstrate how approaches to personalising education are being translated into practice.

 

  • A vision of K-12 students today      (Video, Dauer: 4 min.)

This project was created to inspire teachers to use technology in engaging ways to help students develop higher level thinking skills. Equally important, it serves to motivate district level leaders to provide teachers with the tools and training to do so.

 

  • Changing Education Paradigms (Video, Dauer: 11 min.)

This animate was adapted from a talk given at the RSA by Sir Ken Robinson, world-renowned education and creativity expert and recipient of the RSA's Benjamin Franklin award.


Sir Ken Robinson, PhD is an internationally recognized leader in the development of education, creativity and innovation.

 

  • Rhytm is it, Royston Maldoon   (Video, Dauer: 6 min.)



Vertrauen und Leidenschaft in der Pädagogik

Royston Maldoom, Tänzer und Choreograph, über seine Vorstellungen von Pädagogik.

Vortragsausschnitt vom Kongress "McKinsey bildet", entnommen aus der Doppel-DVD "Die Entdeckung der frühen Jahre" von Reinhard Kahl

Potential und Perspektiven von Teacher Leadership

(Last edited: Saturday, 3 March 2018, 8:38 AM)


Petersen (2016, S. 270 - 274) empfiehlt die Schaffung einer Kultur von Lerngemeinschaften auf System- und Schulebene, mit einem Schwerpunkt auf Teacher Leadership, die Schaffung einer Leadership-Gemeinschaft, Stärkung der Abgleichung zwischen allen Ebenen der Organisation und die Stärkung der Anpassung an die nationalen und internationalen Prioritäten für Teacher Leadership.

Alle Lehrpersonen können lernen, Teacher Leader zu werden. Leadership ist weder eine Frage des Alters, der Position, der Autorität noch der Macht. Wenn man diese Idee weiter verfolgt, kommt man zu Barth (1987, S. 3) und seiner Vision „school: a community of leaders“. Niemand ist somit ausgeschlossen, Teacher Leadership zu übernehmen, sowie das langfristige Ziel zu erfüllen:

ALS TEACHER LEADER IM EIGENEN SCHULKONTEXT EIGENSTÄNDIG UND IM TEAM WIRKSAM WERDEN, SOWIE TEACHER LEADERSHIP ROLLEN IM KONTEXT DER STANDORTSPEZIFISCHEN SCHULENTWICKLUNG ZU GESTALTEN.


Potenzialanalyse: Die drei Kräfte

(Last edited: Saturday, 3 March 2018, 8:40 AM)


    Eine Potenzialanalyse ist eine systematische, offene, zukunftsorientierte Untersuchung der menschlichen Ressourcen. Sie setzt voraus, dass man:

    • Schritt für Schritt und fokussiert vorgeht,

    • Vergangenheit, Vorstellungen, Vorurteile einklammert,

    • eine entdeckende Haltung einnimmt.

    Zugrunde liegt das Selbstverständnis, dass jede/r wichtig ist und sich mit einem wichtigen Beitrag für unsere Schule einbringt.

    Das Drei-Kräfte-Tool hilft, ungenutztes Potenzial zu identifizieren. Hier handelt es sich um eine Potenzialanalyse mit dem Ziel, ungenutzte Potenziale in der eigenen Schule zu entdecken. Der Fokus liegt auf drei Kräften, die für den Erfolg entscheidend sind:

    Kraft PROFESSIONALITÄT: Fundiertes Wissen (Systemklugheit, Prozesskompetenz, Fachwissen, überfachliches Wissen, Reflexionsfähigkeit, Diskursfähigkeit, methodisch-didaktisches Know-how, pädagogisches Wissen) ist unverzichtbar, um Schule zu nachhaltigem Erfolg zu führen.

    Kraft VISION: Vitalität, Synergie, Kreativität, Querdenken und Inspiration bilden eine zentrale Antriebsfeder, um Ziele zu erreichen.

    Kraft BEZIEHUNG: Geteilte Verantwortung, gegenseitiges Vertrauen, Respekt, Konfliktfähigkeit und gemeinsame Werte im Team entscheiden maßgeblich über den Erfolg der Schule.

    In einem systematischen Prozess werden Ressourcen (Fähigkeiten, Wissen, Interessen, Leidenschaften) festgehalten, mit dem Ziel, die zentrale, erfolgsentscheidende Frage zu beantworten: „Welche noch ungenutzten Potenziale sind in unserer Schule vorhanden und wie lassen sich diese wirksam aktivieren?“ Daraufhin können Strategien entwickelt werden, um die Potenziale zu nutzen und dabei die Beiträge jeder/s Einzelnen ernst zu nehmen.

Präsentationen_ Workshops_Sommersymposien 2017

(Last edited: Monday, 7 May 2018, 5:43 PM)

Aufgabenkultur

Präsentationen_Keynotes_Sommersymposien 2017

(Last edited: Monday, 7 May 2018, 6:00 PM)

Praxiseinblicke

(Last edited: Monday, 18 June 2018, 5:50 PM)

Deutsch, Englisch, Mathematik